Sammlung Dammann

Die Sammlung Dammann umfasst Kunstwerke, die im Kontext der Psychiatrie entstanden sind, sowie weitere anerkannte oder ungewöhnliche Werke von klassischen und internationalen Künstlern der Art Brut und Outsider Art. Ein besonderer Schwerpunkt gilt historischen Werken. Die Privatsammlung publiziert und erforscht die Arbeiten und stellt sie Ausstellungen zur Verfügung.

Das Wesen der Sammlung

Aus fünf Werken wurden viele, aus drei Künstlern mehrere Hundert. Was aus einer Leidenschaft heraus begann, wuchs über die Jahre zu einer umfangreichen Sammlung mit klarem Profil. Gerhard und Karin Dammann sammelten seit 1996 gemeinsam und stellten sich als Paar dem „Wahnsinn Sammeln“. Jedem Erwerb ging eine intensive Auseinandersetzung voraus. Auch wenn sie persönlich oft konträre Blickwinkel und Rollen hatten, in einem waren sie sich einig: Ihre Sammlung ist ein eigenes Wesen. Sie weiß, was sie braucht. Mit diesem Anspruch immer wieder neue Künstler oder wunderbare Werke bekannter Künstler zu entdecken, war für jeden von ihnen Erfüllung.
Seit dem Tod von Gerhard 2020 sammelt Karin Dammann alleine weiter. Geleitet von den gemeinsamen Werten ergänzt sie die Bestände behutsam weiter. Wird die Sammlung je abgeschlossen sein?

Was uns gerade fasziniert

20 Jahre Museum Gugging, Klosterneuburg,  Österreich
>>Link auf Website

50 Jahre Collection de l’art brut, Lausanne, Schweiz 

open art museum, St. Gallen Schweiz https://openartmuseum.ch/ausstellung/adelheid-duvanel/

Hier ein kurzer Einblick  https://www.arte.tv/de/videos/127677-000-A/laienkunst-art-brut-verstehen-und-bewahren/

Liebling des Frühlings

LORTET, MARIE-ROSE

Meine Ur-Grossmutter nutzte die Handarbeitstechnik der Lochstickerei, um Tischdecken und Bettwäsche zu verzieren, Marie-Rose Lortet schafft damit phantasievolle Häuser. Diese filigranen, luftigen Gebäude, ja ich gebe zu, etwas windschief, mit ihren interessanten Durchblicken faszinieren mich. 

Aktuell sind ihre Arbeiten noch bis zum 31. Juli in der Halle Saint Pierre, in Paris, in der Ausstellung „L’étoffe des rêves“ zu sehen.